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Clubbing

Am Bundesplatz – wo heute die Berner Kantonalbank ihren Sitz hat – pulsierte einst das gesellschaftliche Leben Berns. Vor 150 Jahren liess die Bernische Museumgesellschaft ihren Musentempel gleich neben das Bundeshaus bauen.
Die Museumgesellschaft und die später mit ihr verbundene Lesegesellschaft sind seit vier Jahrzehnten Geschichte. Geblieben ist der ehemalige Musentempel, von dem unter anderem Albrecht von Haller als Statue zu den Alpen schaut. Und geblieben ist auch eine schöne Büchersammlung, die sich heute in der Obhut der Universitätsbibliothek Bern befindet.

Unsere neue Ausstellung Clubbing. Bernische Museum- und Lesegesellschaft zeigt, wie sich das Kultur- und Gesellschaftsleben in der jungen Bundesstadt etablierte und was Bern über fast zwei Jahrhunderte las.

Bibliothek Münstergasse, 19. August bis 5. Dezember 2021.

Aktuell

Text! Berner Literatur im Gespräch

Beat Sterchi im Gespräch mit Michael Schläfli – am 18. November 2021 um 18.00 Uhr in der Bibliothek Münstergasse in Bern
 

Sunil Mann im Gespräch mit Michael Schläfli – online als Podcast, ab dem 21. Januar 2021

 

Schöpfkarte - Landesbeschreibung im Alten Bern

Themenheft zum 500. Geburtsjahr des Stadtarztes Thomas Schöpf
www.unibe.ch/ub/schoepf

 

Michael Schläfli

Der Literatur kommt eine grosse gesellschaftliche Bedeutung zu. Fiktionale und wissenschaftliche Werke erhalten den öffentlichen Diskurs aufrecht und helfen mit, kulturelle Identität auszuprägen und festzuschreiben.

 

Michael Schläfli unterrichtete deutsche und englische Literatur. Von 2002 bis 2004 erwarb er den Master of Information Science, dozierte zwei Jahre lang an der PH Bern und arbeitete anschliessend als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Nationalfondsprojekt „Textgenese und Schreibprozess“ am Schweizerischen Literaturarchiv (SLA) und als Lektor beim SBD.bibliotheksservice. Seit 2007 ist er Fachreferent an der Bibliothek Germanistik der Universität Bern. Zudem leitet er die Kartensammlung am Zentrum Historische Bestände der Universitätsbibliothek Bern und kuratiert regelmässig Ausstellungen in der Bibliothek Münstergasse.

 

Seit 2004 berät er den Schriftsteller Christoph Geiser beim Verfassen von literarischen Texten. Im Jahr 2008 half Michael Schläfli die Christoph Geiser Stiftung gründen, welche die Erschliessung und Bekanntmachung von literarischen Nachlässen fördert. Als deren Geschäftsführer betreut er die Projektdossiers.

 

Seit 2019 ist er Mitglied und seit 2021 Präsident der deutschsprachigen Literaturkommission des Kantons Bern. Er präsidiert das Fachliche Netzwerk Karten von Bibliosuisse.

 

Arbeitsbereiche

 

Literatur- und Kulturvermittlung, Bibliothek, Archiv, Lektorat

 

Tätigkeiten:

Webredaktion

Lektorat

Kuratierung

Rezensionen

Literarische Beratung

Literaturrecherche

 

Publikationen

„Vom Schlachtfeld zur Oase? Notieren als Schreibverfahren bei Christoph Geiser“, in: Arbeitsberichte des Schweizerischen Literaturarchivs (SLA), Bern: Bundesamt für Kultur (BAK), 2006 (Forschung und Literaturkritik 5).

 

Rückkehr zur Herkunft. Archivmaterialien zu Christoph Geisers Romanen "Grünsee" und "Brachland", zusammengestellt und kommentiert von Michael Schläfli. Eine CD-ROM des Schweizerischen Literaturarchivs (SLA) der Schweizerischen Landesbibliothek (SLB)“, Beilage zu: Geiser Christoph: Grünsee / Brachland. Zwei Romane, Zürich: Ammann Verlag 2006.

 

„Die Entstehung von Christoph Geisers Romanen Grünsee und Brachland“, in: Quarto. Zeitschrift des Schweizerischen Literaturarchivs: Hermann Burger, Bern: 2007.

 

Hubert Thüring, Corinna Jäger-Trees, Michael Schläfli (Hrsg.): Anfangen zu schreiben. Ein kardinales Moment von Textgenese und Schreibprozess, München: Wilhelm Fink 2009 (= Zur Genealogie des Schreibens , Bd. 11).

 

Geiser, Christoph, Der Angler des Zufalls. Schreibszenen 1974-2007, hrsg. von Michael Schläfli, Hamburg: Männerschwarm 2009.

 

„Aufgetaucht. Fundstücke aus dem Schweizerischen Literaturarchiv: Zeichen aus dem Zwischenreich“, zusammen mit Corinna Jäger-Trees, Der Bund, 164 (2013), S. 33.

 

"Aus den Kerkern der Erfindung. Christoph Geiser schreibt gegen die Wirklichkeit", in: Quarto. Zeitschrift des Schweizerischen Literaturarchivs: Schreiben im Gefängnis, Bern 2014, S. 81 – 87.

 

"Wo Karten herkommen. Der Danckerts-Atlas in Bern", in: Librarium. Zeitschrift der Schweizerischen Bibliophilen Gesellschaft, Jg. 61. H. 1, 2018, S. 54-62.

 

Michael Schläfli und Hans-Uli Feldmann (Hrsg.): Die Schöpfkarte des bernischen Staatsgebiets von 1578, ( = Cartographica Helvetica, Nr. 60), Murten, 2020.

 

Kontakt und Links

Munzingerstrasse 17c, CH-3007 Bern

Mitteilungen und Anfragen werden hier gerne entgegengenommen. 

 

Links

Christoph Geiser Stiftung

Bibliothek Germanistik der Universität Bern

Kartensammlung, Universitätsbilbiothek Bern

Textgenese und Schreibprozess

Lesend unterwegs